BPH – die gutartige Prostatavergrößerung

Gegen eine gutartige Prostatavergrößerung kann mit pflanzlichen Präparaten etwas unternommen werden – so kann Ihre Lebensqualität wieder steigen!
Eine gutartige Prostatavergrößerung (BPH) kann wirksam und gut verträglich behandelt werden.

Die gutartige Prostatavergrößerung wird in der Medizin „benigne Prostatahyperplasie“ genannt, kurz BPH. Sie ist eine Geschwulsterkrankung beim Mann, die typischer Weise ab dem 50. Lebensjahr auftreten und unangenehme Beschwerden im Blasen-Prostata-System hervorrufen kann. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Zahl der Betroffenen: In Deutschland kann bei nahezu jedem 2. Mann über 50 Jahren eine BPH (gutartige Prostatavergrößerung) nachgewiesen werden, bei den über 60-Jährigen sind es bereits mehr als zwei Drittel und bei den über 80-Jährigen ist bei fast jedem die Prostata (Vorsteherdrüse) vergrößert.

Die BPH ist gekennzeichnet durch eine Zunahme von Prostatagewebe. Als gutartig wird die Prostatavergrößerung bezeichnet, weil sie im Gegensatz zur bösartigen keine Krebserkrankung darstellt.

Gutartige Prostatavergrößerung mit unangenehmen Folgen

Die gutartige Prostatavergrößerung (BPH) gehört folglich zum natürlichen Alterungsprozess des Mannes. Doch die von ihr hervorgerufenen Beschwerden empfinden die Betroffenen meist keinesfalls als gutartig. Denn häufiger Harndrang, sowohl tagsüber als auch nachts, sowie Beschwerden beim Wasserlassen selbst bedeuten oft eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität.

Ob eine BPH Beschwerden verursacht, hängt nicht unbedingt vom Umfang der Vergrößerung ab. Entscheidend ist, wo sich das Prostatagewebe vermehrt. Dehnt sich das Organ in Richtung Harnröhre aus, engt es diese ein und der Harn kann nicht mehr ungehindert abfließen.

BPH-Symptome frühzeitig erkennen

Die gutartige Prostatavergrößerung (BPH) ist ein schleichender Veränderungsprozess, der bereits beim 30-jährigen Mann beginnen kann. Die unangenehmen Folgen (z. B. häufiger Harndrang, Beschwerden beim Wasserlassen) werden jedoch erst viel später spürbar. Behandelt man BPH-Beschwerden nicht gezielt, können sie sich im Laufe der Zeit weiter verstärken.

Ob eine Prostatavergrößerung vorliegt, lässt sich durch eine ärztliche Untersuchung feststellen. Mit einem kurzen Symptom-Check kann getestet werden, ob eine BPH in Frage kommt.

Folgende Symptome lassen auf eine BPH schließen:

  • Nächtlicher Harndrang verhindert das Durchschlafen.
  • Am Tage muss die Toilette (immer) häufiger aufgesucht werden.
  • Befindet sich keine Toilette in der Nähe, steigt das persönliche Unwohlsein.
  • Das Gefühl, dass sich die Blase beim Wasserlassen nicht vollständig entleert.
  • Häufiger Harndrang trübt die Lust auf Geselligkeit und führt zum Verzicht auf Theaterbesuche o. ä.