Warum sich die Prostata mit zunehmendem Alter vergrößert, ist nicht hinreichend erforscht. Wissenschaftler vermuten, dass Umstellungen im männlichen Hormonhaushalt der Grund sind. Doch solange die Ursache nicht eindeutig geklärt ist, kann es keine Prostatatherapie geben, die die Erkrankung kausal bekämpft.
Deshalb zielen die verfügbaren medikamentösen Therapieformen in den Anfangsstadien auf die Linderung der Beschwerden der BPH. Bei einer sehr großen Prostata kann mit entsprechenden Arzneimitteln das Prostatavolumen reduziert werden, um somit eine Operation aufzuschieben oder zu umgehen. Im weiter fortgeschrittenen Krankheitsstadium, in dem die vergrößerte Prostata Komplikationen, wie z. B. Nierenleiden verursacht, ist ein operativer Eingriff dann meist unumgänglich.
Werden die Symptome einer gutartigen Prostatavergrößerung jedoch rechtzeitig erkannt, können sie gut behandelt und ein Fortschreiten der Erkrankung verzögert bzw. aufgehalten werden.
Je nach Ausmaß der Beschwerden stehen unterschiedliche medikamentöse Prostatatherapien zur Verfügung. Manche erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke, andere unterliegen aufgrund ihrer Arzneimittelrisiken der ärztlichen Verschreibungspflicht.
Bei qualitativ hochwertigen Arzneimitteln wurde die Wirksamkeit nachgewiesen, bei dubiosen Angeboten können Sie nicht mit einer ausreichenden Wirksamkeit rechnen.
Welche medikamentöse Prostatatherapie ist die eigene Wahl? Die Beantwortung der folgenden Fragen bietet wertvolle Hilfestellung:
Nur bei einer sehr großen Prostata und auftretenden Komplikationen kommen Operationsverfahren, wie Lasertherapie oder die so genannte Transurethrale Resektion der Prostata, in Betracht. Dabei wird entweder Prostatagewebe oder bei Bedarf auch das gesamte Organ entfernt.
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Prostatamittel: Medikamentöse Wege zur Behandlung von BPH-Beschwerden
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