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Therapie der gutartigen Vergrößerung der Prostata

Warum sich die Prostata mit zunehmendem Alter vergrößert, ist trotz jahrzehntelanger Forschung noch nicht final geklärt. Wissenschaftler vermuten, dass Umstellungen im männlichen Hormonhaushalt der Grund sind. Doch solange die Ursache nicht eindeutig geklärt ist, kann es keine Prostatatherapie geben, die die Erkrankung kausal bekämpft.

Deshalb zielen die verfügbaren medikamentösen Therapieformen in den Anfangsstadien auf die Linderung der Beschwerden beim Wasserlassen. Bei einer sehr großen Prostata kann mit bestimmten chemischen Arzneimitteln das Prostatavolumen reduziert werden, um eine Operation aufzuschieben. Bei Auftreten von Komplikationen, wie z. B. häufige Harnverhalte oder Harnstauung mit Nierenbeteiligung, ist ein operativer Eingriff meist unumgänglich.

Werden die Symptome einer gutartigen Prostatavergrößerung jedoch frühzeitig erkannt, können sie gut behandelt und ein Fortschreiten der Erkrankung verzögert werden.

Medikamentöse Prostata-Therapie

Zur medikamentösen Behandlung von Beschwerden beim Wasserlassen aufgrund einer gutartigen Prostatavergrößerung stehen unterschiedliche Wirkstoffe zur Verfügung. Manche Präparate erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke, andere unterliegen aufgrund ihrer Arzneimittelrisiken der ärztlichen Verschreibungspflicht.

Bei qualitativ hochwertigen Arzneimitteln, die Sie über Apotheken beziehen, wurde die Wirksamkeit und Verträglichkeit nachgewiesen. Bei Angeboten von Produkten aus anderen Bezugsquellen können Sie nicht mit einer ausreichend geprüften Wirksamkeit rechnen.

Welche medikamentöse Prostatatherapie ist die geeignete Wahl? Die Beantwortung der folgenden Fragen kann Ihnen eine Hilfestellung geben:

  • Was ist wichtiger: Eine gut verträgliche Therapie, z. B. mit pflanzlichen Präparaten, oder muss möglichst schnell eine Wirkung spürbar werden, auch wenn dabei mehr Nebenwirkungen auftreten können?
  • Werden weitere Arzneimittel eingenommen? Dann werden der Arzt bei der Verordnung oder der Apotheker bei der Beratung auf mögliche Wechselwirkungen achten.
  • Wer soll die Kosten der Prostatatherapie tragen? Verschreibungspflichtige Präparate werden von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Viele Krankenkassen übernehmen im Rahmen ihrer freiwilligen Satzungsleistungen auch Kosten für wirksame rezeptfreie Präparate. Hier erfahren Sie mehr zur Kostenerstattung von Prostagutt®.
  • Wie wichtig ist das Sexualleben? Die Einnahme chemisch-synthetischer Substanzen kann die Sexualfunktion (z. B. Potenz) beeinträchtigen.
  • Sprechen Sie bei der nächsten Gelegenheit mit Ihrem behandelnden Arzt darüber, um die für Sie passende Therapieform zu finden.
  • Operation – wenn die medikamentöse Prostatatherapie nicht mehr hilft. Minimal-invasive Verfahren, z. B. UroLift® (Ankersystem), Rezüm® (Wasserdampftherapie), AquaBeam® (Ablation mittels Hochdruckwasserstrahl) oder die Prostataarterienembolisation zeigen erste Erfolge, deren Einsatz sollte jedoch im Einzelfall sorgfältig abgewogen werden. Bei einer sehr großen Prostata oder auftretenden Komplikationen kommen verschiedene Laserverfahren oder die so genannte Transurethrale Resektion der Prostata (TURP), in Betracht. Dabei wird entweder Prostatagewebe oder bei Bedarf auch das gesamte Organ entfernt.

Prostatamittel - pflanzlich oder synthetisch?

Wirksame Prostatamittel können BPS-Probleme, wie häufigen Harndrang oder Beschwerden beim Wasserlassen, reduzieren und dadurch die Lebensqualität wieder deutlich verbessern.

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